Was ist rund, rot und steht vor der Haustüre?

26. September 2020
Der Geisenfelder Haushalts-Löschkübel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Wie Sie sicherlich schon bemerkt haben, steht seit der gestrigen Nacht ein roter Eimer vor Ihrer Haustüre. Mit der Aufschrift „Haushalts-Löschkübel“, sowie einer kurzen Anleitung macht er auf sich aufmerksam.

Auf dem beiliegenden Informationsblatt haben wir es schon erwähnt. Die Feuerwehr sucht dringend neue Mitglieder. Doch warum genau Sie? Aus dem ganz einfachen Grund, Sie wohnen in Geisenfeld und dürfen somit in eine Gemeindliche Feuerwehr der Stadt Geisenfeld beitreten. Das System Freiwillige Feuerwehr kann auch in Zukunft nur Bestand haben, wenn sich Menschen freiwillig engagieren!

Wenn Sie, oder ihre Kinder, zwischen 12 und 55 Jahre jung sind, dann kommen Sie zur Feuerwehr. Doch nicht nur bis zum 18. Lebensjahr darf man neu zur Feuerwehr kommen. Erst recht die Quer- und Wiedereinsteiger sind herzlich willkommen und gern gesehen.

Warum machen wir diese Aktion? Wir wollen mit diesen Löschkübeln die sinkende Begeisterung für das Ehrenamt, sowie die sinkenden Mitgliederzahlen klar verdeutlichen. Denn eine Feuerwehr ist nur so tatkräftig, wie die einzelnen Mitglieder. Sinkt also die Mitgliederzahl kann es passieren, dass nur noch ein Fahrzeug bei uns besetzt wird und ausrücken kann. Oder im schlimmsten Fall gar keins.

Was wäre wenn es keine Freiwilligen mehr gibt und die Feuerwehr geschlossen werden müsste? Die Feuerwehr schließen wird nie passieren. Es wird aus der Freiwilligen eine Pfichtfeuerwehr. Was bedeutet das? Eine bestimmte Anzahl an Geisenfelder Bürgerinnen und Bürgern wird durch die Stadt angeschrieben und MUSS in die Feuerwehr eintreten (Bayrisches Feuerwehrgesetz Art.13) und den Aktiven Dienst, wie Übungen und Einsätze ausüben.

Damit es nicht so weit kommt, informieren Sie sich unverbindlich über die Organisation, Ausbildung und Arbeit Ihrer freiwilligen Feuerwehren. Kontaktieren Sie uns unter den genannten Daten und vereinbaren Sie einen Termin zum unverbindlichen Kennenlernen und Reinschnuppern.

Ein großer Dank geht an den Donaukurier, Ausgabe Pfaffenhofener Kurier, für die große Berichterstattung, sowie die Stadt Geisenfeld für die finanzielle Unterstützung.

Ihre Geisenfelder Kommandanten