CO macht KO

2. November 2019
Hinweise zum Start der Heizsaison.

Die Informationskampagne zum Schutz vor Kohlenmonoxid - CO macht KO - startet im Herbst ein weiteres Mal.

Warum genau jetzt?

Spätestens mit der Umstellung auf die Winterzeit beginnt die Heizsaison in Deutschland – und damit steigt die Gefahr einer Vergiftung durch Kohlen-monoxid (CO) in den eigenen vier Wänden. Verstopfte Abluftrohre oder technische Defekte bei Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen können eine lebensbedrohende CO-Konzentration in der Raumluft bewirken. Das unsichtbare, farb- und geruchslose Gas kann zu erheblichen gesundheitlichen Beschwerden, Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod führen.

Was macht diese Initiative eigentlich?

Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018 in Düsseldorf gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD), die Arbeitsgemeinschaft Notärzte in NRW (AGNNW), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik, die Netze BW sowie verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxidmeldern.

Was ist das für ein Vogel auf dem Logo?

Für das Logo der Kampagne „CO macht K.O.“ stand ein gelber Kanarienvogel Pate, der „Harzer Roller“. Diesen nutzten die Bergleute, als es noch keine technischen Messgeräte gab, um sich vor lebensgefährlichen Kohlenmonoxid-Konzentrationen in der Luft zu schützen. Die Bergleute trugen die Kanarien-vögel in kleinen Käfigen in den Stollen bei sich. Das Logo kann mit und ohne Vogelmotiv verwendet werden.

Mehr Infos auf der Homepage unter: www.co-macht-ko.de