Unfallverhütungsvorschriften bei der Feuerwehr

10. März 2019
Übungsabend UVV

Vergangenen Freitag stand die jährliche Wiederholung der UVV auf dem Plan. Die neue DGUV-V 49 befasst sich seit dem 1. Januar 2019 mit der Unfallverhütung bei der Feuerwehr.

Die neu Verfasste Norm gilt nicht nur für den großen Teil der Freiwilligen Feuerwehren, sondern auch für die Berufsfeuerwehren. Somit müssen alle aktiven Feuerwehrdienstleistenden einmal jährlich eine Unterweisung zum Thema Unfallverhütung bekommen.

Unser Kommandant Robert Schaller erklärte dies ganz ausführlich und ging auch auf die Schutzkleidung ein. So besteht die persönliche Schutzausrüstung eines jeden Floriansjüngers aus: Feuerwehrhelm, Jacke, Hose, Stiefel und den Handschuhen. Diese Müssen bei jedem Einsatz, sowie jeder Übung getragen werden. Sollte es aber Einsatzbedingt eine Gesundheitsgefährdung darstellen, nur diese PSA zu tragen, so kann eine erweiterte Ausrüstung angelegt werden, z.B. Atemschutz, Schnittschutzhose, zum bedienen der Motorsäge, Gummihandschuhe, oder CSA.

Ebenso ging er auf mögliche Unfallgefahren an Einsatzstellen ein. Diese können durch Fahrlässigkeit der eigenen Person, oder durch andere entstehen. Kommen wir z.B. an eine Einsatzstelle mit einem verunfallten PKW, so wird zur Sicherheit aller die Einsatzstelle mittels Blitzleuchte, Faltdreieck, Verkehrsleitkegel, usw. abgesichert.