"Atemschutz für alle" - lautete das Motto bei der letzten Übung

7. Februar 2018
Anlegen der Atemschutzgeräte bei voller Fahrt.

Atemschutzgeräte kann nur tragen, wer neben einer intensiven mehrwöchigen Schulung auch gesundheitlich dafür geeignet ist.
Bei der Feuerwehr Geisenfeld trifft das auf etwa die Hälfte der ausrückenden Kräfte zu.

Bei Einsätzen wird sich bereits auf der Anfahrt im Feuerwehrfahrzeug mit Atemschutz ausgerüstet, um am Brandort sofort einsatzbereit zu sein. In den beengten Mannschaftsräumen ist es für die Atemschutzgeräteträger oft nicht einfach, die erforderliche Zusatzausrüstung anzulegen. Genau auf diese Problematik zielte die letzte Übung ab.

In mehreren Stationen wurden folgenden Schwerpunkte erklärt und praktisch geübt.
Los ging es bei einer simulierten Einsatzfahrt durch Geisenfeld, natürlich ohne Sonderrechte. Die Atemschutzgeräteträger mussten ihre Ausrüstung anlegen und die gegenüberliegenden Kameradinnen und Kameraden unterstützen sie dabei. Der Maschinist baute, verkehrsabhängig, Bremsmänöver und Kurvenfahrten mit ein.
Bei einer weiteren Station wurde die Atemschutzüberwachung besprochen. Jeder Atemschutzgeräteträger wird im Brandeinsatz von außen überwacht, damit er rechtzeitig das Gebäude wieder verlassen kann, bevor die Atemluft in den Flaschen zu Ende geht. Als Hilfsmittel ist die Feuerwehr Geisenfeld dabei mit einem elektronischen Zusatzgerät ausgestattet, das hier eine wertvolle Hilfe darstellt.
An der dritten Station wurden die drei Wärmebildkameras erklärt. Sie dienen bei Brandeinsätzen dem schnellen Auffinden von vermissten Personen und dem Lokalisieren von Bränden im dichten Rauch. Dies verhindert meist einen größeren Wasserschaden.